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Bleibe Dir treu


Bleibe Dir treu

Buch, 82 Seiten
Preis: 8,50€

„Entschuldige dich nie dafür, du selbst zu sein.“
Paulo Coelho

„Unvollkommenheit ist Schönheit, Wahnsinn ist Genie. Und es ist besser, völlig lächerlich zu sein als völlig langweilig.”
Marilyn Monroe

Es ist einfach treu zu sich selbst zu sein und sich zu mögen, wenn man beliebt, attraktiv, reich, erfolgreich, seelisch ausgewogen, usw. ist. Doch wie ist es mit dieser Eigentreue, wenn man in allem, was man vorhatte, versagt hat? Wie treu ist man zu sich selbst, wenn man ständig pleite und chronisch arbeitslos ist, zu viel trinkt und raucht, körperlich eher zu der dickeren Fraktion gehört und bei dem anderen Geschlecht schwarze Zahlen schreibt? Wie treu kann man zu sich selbst sein, wenn man ständig unter Rückenschmerzen leidet, an Brustkrebs erkrankt ist, stottert, von Panikattacken oder emotionalen Dämonen gejagt wird?

Mit anderen Worten: Kannst du zu dir selbst „Ja“ sagen, wenn die Welt, das Leben oder von mir aus das ganze Universum zu dir „Nein“ sagt? Denn genau darum geht es: Bleibe dir treu. Die Betonung liegt auf „bleiben“. Hier. Jetzt. In dir. Vor allem dann, wenn es keiner tut. Wahre Treue bedeutet nicht nur zu sich zu stehen, wenn man gerade den Mount Everest bestiegen hat oder seinen unerreichbaren Schwarm doch noch flachlegen konnte, sondern vor allem dann, wenn die Seele in der tiefsten Finsternis wandert, ohne Hilfe und Beistand, ohne Richtung und Sicherheit, allein, verwirrt, verängstigt.

Aber genau an dieser Stelle beginnen wir, von uns selbst wegzulaufen. Wir beginnen, uns zu verraten, uns zu verbiegen, uns zu verleugnen, uns für uns selbst zu entschuldigen. Dabei werden wir zu Bettlern, die in der Außenwelt um Liebe, Anerkennung und Bestätigung kämpfen: „Mache mich glücklich! Erkenne mich an! GIB MIR WAS ICH BRAUCHE!“

Die Wahrheit ist: Wir sind mit uns selbst für immer verheiratet. Da gibt es keine Abstelltaste, da kann man nicht einfach Urlaub machen oder aussteigen. Wir sind immer das, was wir sind. Zu verlangen, dieses Chaos zu lieben, ist eine Zumutung. Das ist aber auch nicht das Problem. Das Problem ist das Weglaufen. Das menschliche Drama entsteht nicht durch den Mangel an Liebe, sondern durch den Mangel an Treue. Was bedeutet diese Treue? Nicht weglaufen, keine Kritik, keine Verbesserungen, keine Vergleiche, ein ganz und gar selbstloses „Ja“ zu all der Sperrigkeit und vor allem Fremdartigkeit der eigenen Menschlichkeit.

Wahre Selbsttreue bedeutet: „Egal, was du angestellt hast, egal, wie sehr du es diesmal vermasselt hast, egal, ob du dein Leben versaut hast, ich stehe zu dir, du verrücktes Früchtchen!“

Zitat aus dem Buch

„Doch wer ist der Fels in der Brandung? Ich meine, wer holt uns aus dem Dreck heraus, wenn es hart auf hart kommt? Unsere Partner, Freunde oder Eltern mögen uns Ratschläge geben, uns in den Arm nehmen oder hier und da ein paar Anrufe tätigen. Der liebe Gott mag uns Halt geben. Doch wer ist das eine Wesen, das nach einem schweren Sturz letztendlich aufstehen muss und es schließlich auch tut?

Mit anderen Worten: Wer hat deine Einzelteile vom Boden aufgelesen und sie zusammengeklebt, als das Leben oder der Alltag oder irgendeine alte Erinnerung dich zum x-ten zerbrochen haben?

Du. Du ganz allein.“

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